Zahlen und Fakten zur GIN & Tonic v3 Bar:

UVP des Herstellers: 439€

Barbreiten: 44cm / 52cm (nicht verstellbar)

Leinenlänge: 20m + 4m Extension

Bruchlast der Leinen: Frontleinen (600kg) / Backleinen 275kg

Zubehör im Lieferumfang: Safetyleash

Pigtails/Leinenenden: 4Pigtails / Frontleinen mit Knoten / Backleinen mit Schlaufen

Safety: Auslösung erfolgt durch Wegschieben des Quickrelease. Single-Frontline Safety

Verhältnis Front/Backleinen: Alle Leinen bei angepowerter Bar gleich lang.

Herstellerwebseite: www.ginkites.com

 

Erster Eindruck:

 

Wenn man GIN Kteboarding heißt, dann liegt der Gag mit der GIN & Tonic Bar einfach nahe und sorgte für einige Lacher 😉 Die GIN & Tonic Bar macht schon beim Aufbauen einen sehr einfachen, aufgeräumten Eindruck! Alles ist sehr minimalistisch gehalten und wirkt dadurch auch sehr stabil und haltbar. Schnickschnack und Spielereien sucht man an der GIN & Tonic Bar vergeblich!

Der Barholm:

Der GIN Barhom ist nicht breitenverstellbar und mit fest integrierten weichen Barenden ausgestattet. Das besonderste am GIN Barholm ist sicherlich der Barbelag selbst. Dieser ist nämlich extrem weich und super angenehm zu greifen. Die Optik erinnerte uns zusätzlich an einen Marshmallow, was der Bar bei uns im Test den Spitznamen Marshmallowbar einbrachte. Dadurch, dass der Barbelag sehr weich ist, wirkt er relativ empfindlich. In unserem Test wurde dieser Eindruck jedoch nicht bestätigt und auch im groben Einsatz schürft sich der Belag nicht schnell ab.

Der Adjuster:

Die GIN Bar ist mit einem einfachen und gut funktionierendem Clam-Cleat Adjuster ausgestattet. Damit der überschüssige Tampen bei voll gezogenem Adjuster nicht zu sehr herumbaumelt, wurde im Griff ein Magnet eingearbeitet. So kann der Griff einfach an den Adjuster geklemmt werden!

Der Depowertampen/Safetyleine:

Der Depowertampen ist bei der GIN Bar mit einem Schlauch ummanntelt. Das sorgt dafür, dass der Depowertampen vor Verschleiß geschützt ist. Die Safetyleine liegt jedoch frei daneben und unterliegt dem normalen Verschleiß durch Abrieb und muss hin und wieder getauscht werden. Ein Ersatzteil wird hier jedoch von GIN bereits mitgelifert.

Quickrelease/Safety:

Oberhalb des Quickrelease befindet sich ein Swivel, der es ermöglicht verdrehte Frontleinen nach Tricks wieder einfach auszudrehen. Dieser Swivel funktioniert ziemlich einfach und gut. Der Doppelring, in den man die Safetyleeash einhängen kann ermöglicht auch einen Suicide-Modus für Fahrer, die gerne ausgehakte Tricks machen. Hierfür ist der Chickenloop auch schön groß und behält dank der großzügigen Aufhängung aus Plastik auch stets die Form.

Das Quickrelease löst sehr leicht aus und funktioniert einwandfrei! Leider ist der Zusammenbau etwas fummelig und funktioniert am besten, wenn man den Chickenloop nach dem Auslösen so dreht, dass der Stift aus dem Quickrelease nach unten klappt. Im Wasser fanden wir das ganze etwas tricky. Hier würden wir uns ein einfacheres System wünschen.

Kleine aber feine Details:

Wie z.B. der GIN Low Friction Ring. Dieser kommt bei GIN immer da zum Einsatz, wo andere Hersteller Umlenkrollen einsetzen. Vorteil dieser Ringe ist, dass sie nicht rosten, kaum Verschleißen und nicht durch Sand oder Salz ungängig gemacht werden können, wie Umlenkrollen.

Positiver Nebeneffekt: die Leinen sind immer um den Ring geschlauft. Sollte mal ein Ring brechen, reißt die Leine nicht komplett ab, sondern fängt sich in der Leine, die durch den Ring geführt ist, auf! Das ist wirklich genial!

Unser FAZIT zur Gin & Tonic V3 Bar:

 

Mit der GIN & Tonic Bar V3 hat GIN Kiteboarding eine sehr schöne, übersichtliche und haltbare Bar erschaffen, die tadellos funktioniert. 

Für die nächste GIN & Tonic Bar würden wir uns jedoch über ein Quickrelease freuen, das sich im Wasser etwas leichter zusammenbauen lässt.

GIN KITEBOARDING & TONIC BAR V3 VIDEO