Mario Rodwald – Gründer von Kold Shapes

Mario Rodwald ist auf den diesjährigen Multivan Kitesurf Masters mit seinem eigenen Stand vertreten. Er stellt seine neue Kiteboardmarke ‘Kold Shapes‘ den zahlreichen Testern am Kitebeach vor.

Er hatte seinen schönen Stand direkt neben uns und da haben wir ihn uns gleich mal geschnappt, um einige Infos zu seinen Kold Boards zu bekommen.

Er erklärt uns gleich zu Anfang, dass seine Boards einem neuen Konzept in der Kiteindustrie folgen:

er setzt alles auf Nachhaltigkeit.

 

Die Idee

Angefangen hat es mit seinem Engagement sich für die Umwelt einzusetzen. Gerade als Wassersportler ist man dem Ozean sehr verbunden. Mario hat auf seinen Reisen rund um die Welt, das Plastikproblem in unseren Weltmeeren am eigenen Leib erfahren. Einblick in dieses brisante Thema gibt er uns in der Doku: ‘Plastik in jeder Welle‘.

Getrieben von diesen Erfahrungen und Bildern, startete Mario Müllsammelaktionen und seinen Journey zu mehr Nachhaltigkeit. Er hatte den Wunsch dieses Thema auch mehr in die Kiteindustrie zu bringen.

Nach seiner aktiven Karriere als Profikitesurfer, arbeitete er bei North und Gaastra. Dort konnte er sein umfangreiches Kitewissen auch in der Entwicklung mit einbringen.

Zeitsprung:

Wir sprechen mit Mario, während wir auf ‘Kold Shapes’ Stühlen sitzen, überall um uns ‘Kold Shapes’ Boards liegen und einige Helfer und Familienangehörige in ‘Kold Shapes’ Shirts rumlaufen. Mario hat innerhalb eines Jahres eine ganze Menge Arbeit geleistet, um das alles aufzubauen. Auf dem folgenden Bild könnt ihr schon die Rück- und Vorderseite des Boards sehen.

 

Die Marke KOLD Shapes

Der Name KOLD bezieht sich tatsächlich auf das Wörtchen COLD, da Mario sehr oft in Dänemark kiten war und diese Trips in den Norden immer wunderschön fand.

Mit einer coolen Grafikerin zusammen haben sie dann das Logo entworfen. Das Boarddesign kommt von einem Bild eines Künstlers, das Mario für seine Marke perfekt fand. 

Die Boards von Kold Shapes werden in Europa produziert. Es gibt keine Plastikverpackungen und kurze Transportwege. 

SPECIAL: Alle im Produktionsprozess anfallende Emissionen werden ausgerechnet und ausgeglichen. Das bedeutet, dass für das gesamte verbrauchte CO2 neue Bäume gepflanzt werden. Dabei arbeitet Mario Rodwald mit ARKTIK zusammen. Schaut euch auf jeden Fall mal deren Website an, da kann man auch als Privatperson Klimaschutzprojekte unterstützen.

 

Das Board POLAR

Es gibt aktuell ein Modell, nämlich das Polar, welches ein klares Freestyle und Freerideboard ist. 

Mario kommt zwar vom Profisport, hat aber in den letzten Jahren gelernt worauf es ankommt ein Board zu entwickeln, was nicht nur Vollprofis in Topbedingungen gefällt. So hat er beim POLAR einen besonderen Fokus darauf gelegt, dass das Board jedem sportlichen Fahrer gefällt und trotz sportlicher Leistung, einen extrem hohen Komfort bei harten Landungen oder im Kabbelwasser bietet. 

Das POLAR Board gibt es in 3 verschiedenen Größen und einer Färbung. Das bedeutet, das Design bleibt gleich, die Größe verändert sich.

1,35 * 40 cm //  1,38 * 41 cm // 1,41 * 42,5 cm 

Welche Größe für einen selbst geeignet ist, sollte man am besten testen. Dafür einfach schauen, auf welchen Testevents Kold Shapes ebenfalls vertreten ist oder über den Shop Locator einen Ansprechpartner in der Nähe finden. In naher Zukunft werdet ihr auch die Möglichkeit bekommen, über unsere Kitevermietung ein POLAR testen zu können. Kleine Randinfo: Ich (Mädchen, schlank, 179cm groß)  habe in SPO das Polar in der kleinsten Größe getestet und war mega zufrieden. Ein ausführlicherer Testbericht wird folgen, wenn wir das Board in unseren Händen halten und nochmal testen können. 

Kold Shapes hat auch Bindungen

Auf den Bildern kann man die Ratschenbindung schon sehen – und viele werden dabei wahrscheinlich an ihre Snowboardbindungen erinnert. Das System ist quasi das gleiche und funktioniert super easy. So kann man die Schlaufen auf die jeweilige Fußgröße oder Anforderung fix anpassen.

Zum Abschluss unseres Gesprächs konnten wir aus Mario noch herauskitzeln, dass sie wohl gerade auch an einem Leichtwindboard/Waveboard dran sind. Auf jeden Fall sind für die nächsten Jahre noch einige Konzepte in Planung 🙂 

Wir wünschen Mario Rodwald ganz viel Erfolg auf seiner Mission mit Kold Shapes mehr Bewusstsein in Bezug auf Nachhaltigkeit in die Kiteindustrie zu bringen und dass natürlich ganz viele Rider da draußen super schöne Sessions mit ihrem Polar erleben. 

Hang Loose & live the surflifebalance, 

eure Celine