„Surflifebalance“ hört sich fancy, hip und socialmedia-tauglich an.

Um in dem heutigen Überdruss von Instagram, Facebook, Blogs und Stories anzukommen, muss das ja auch irgendwie so sein.

Als ich das erste Mal von Alex‘ und Celines Projekt gehört habe, dachte ich ehrlich gesagt: „Suuuper, noch jemand der uns die Einfachheit des Lebens mit nur ein bisschen Yoga und Kokosraspeln auf veganem Datteleis weismachen möchte.“ Mehr braucht man ja angeblich nicht, um wirklich das in seinem Leben machen zu können, was man machen will. Und dann hab ich mich mal richtig mit der „Surflifebalance“ beschäftigt und verstanden, dass es eben genau nicht das ist, was ich vermutet habe. 

Sondern, dass diese hippe Wortkonstellation so unglaublich gut das Gefühl von mir und allen anderen Surfern beschreibt, die eben kein gesponsertes Leben am Strand und auf dem Wasser verbringen können, sondern die dafür auch irgendwie…ja, tatsächlich arbeiten müssen.

Die Frage ist nur, wie gestalte ich diese Arbeit und wie kann ich in meinem Leben ein Gleichgewicht zwischen Surfen und Alltag schaffen.

Ich habe da für mich mittlerweile einen doch irgendwie doch total simplen Weg gefunden, von dem ich euch gern erzählen will. Und ich finde, dass das dies der Grundstein für alles ist, was ich hier schreiben möchte.

Auch wenn ich immer noch Tag für Tag an einer Verbesserung  meiner Surflifebalance werkel, so glaube ich doch, dass ich schon irgendwie auf dem richtigen Weg bin. Ich habe in meinem Steckbrief ja schon mal kurz anklingen lassen, dass ich das letzte Jahr durch die Welt gereist bin und da das absolute Premiumpaket der Surflifebalance erleben durfte. Kurz vor Weihnachten kam ich wieder nach Hause und stand erstmal vor dem großen Fragezeichen, wie ich denn jetzt eigentlich in dem kalten, nassen und arbeitswütigem Deutschland überleben soll 😀 Nach einer kurzen Sinnkrise hab ich das relativ schnell in den Griff bekommen.

Ich hab meine Perspektive auf die Surflifebalance geändert und Kleinigkeiten in meinem Alltag daran angepasst.

3 Punkte, die ich im Alltag umsetze für eine bessere SURFLIFEBALANCE

Auszeiten nehmen

1. Dazu gehört zum Beispiel, sich gedanklich immer wieder Auszeiten und das Leben nicht allzu ernst zu nehmen. Ich mache zurzeit mein Referendariat, der letzte Step um Lehrerin zu werden. Und so viele Referendare um  mich herum haben die glühende Panik in den Augen und überhaupt sind Urlaub, Sport und soziale Kontakte total unmöglich. Erst hab ich das geglaubt und dann hab ich mir die Ohren zugehalten und mein eigenes Ding gemacht 😀 Und das klappt bis Dato ziemlich gut.  Natürlich sind Schule, Unterrichtsbesuche und Seminare total wichtig, aber ich kann das nur gut bewältigen, wenn ich mir Auszeiten nehme. Und die sind auf dem Wasser. Darum bin ich unter der Woche diszipliniert und fleißig und kann dafür am Wochenende nach Fehmarn fahren ☺ Hört sich irgendwie ein bisschen strebermäßig an…Das bin ich auf jeden Fall nicht 😀 Aber es funktioniert super, wenn ich diese Perspektive nicht aus den Augen verliere. Manchmal passiert das, aber dann atme ich tief durch und komme schnell wieder dahin zurück. Mit diesem Rhythmus habe ich  mich mittlerweile ganz gut angefreundet.

Am Anfang kamen mir zwei bis drei Tage am Wasser und dann noch immer diese „lange“ Anfahrt kaum lohnenswert vor. Aber wie gesagt, ich hab meine Perspektive geändert und finde das jetzt mehr als lohnenswert! Es ist mein Highlight, meine Zeit zum Durchatmen und schon fast kindliche Vorfreude.

Das ist auf jeden Fall der wichtigste Punkt meiner Surflifebalance.

Arbeiten und Surfen bedingen sich gegenseitig und arbeiten wird schön, wenn ein Teil des Kopfes ans Surfen denkt ☺ 

Surferaccessoires ins Zuhause bringen

2.Was mir für die Surflifebalance auch unheimlich hilft, ist meine Wohnung. Olli (mein Freund) und ich haben sie genauso eingerichtet, dass wir uns pudelwohl fühlen und sie uns wirklich runterfahren lässt. Dafür haben wir vieles selbst gebaut, Surf- und Kitebretter aufgehängt, Wände in der Ozeanfarbe bemalt, einen Kräutergarten angelegt und und und…Memo: Mache deine Umgebung auch wohnlich zur Surflifebalance.

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Träume dir deine SURFLIFEBALANCE

3.Und zu guter Letzt ist das Träumen für mich total wichtig. Ich träume und plane und male mir jeden Tag aus, wie ich dieses und jenes schaffen könnte und wie es wohl sein wird. Mein Kopf darf guten Gewissens abschalten und Gedanken fliegen lassen. Das gibt mir Energie, entschleunigt den Alltag und macht mich…fröhlich ☺

Wenn du es träumen kannst, dann kannst du es auch tun. 

Summa summarum schaffe ich mir also meine Surflifebalance mit einer guten Wochenplanung, einem muckeligen Zuhause und der Freiheit des Träumens.

Damit geht’s mir echt gut! Mir wird immer mehr klar, dass Kitesurfen ganz viel Lebensqualität bedeutet und das es auch ganz egal ist, ob man Profi oder Anfänger ist. Und gerade weil das meinem Leben so richtig viel Wert gibt, geht bei mir nichts ohne eine Surflifebalance! Yeew, das Wort zum Sonntag 😀 Vielleicht erkennt ihr euch in den einen oder anderen Gedanken wieder oder es gibt euch eine neue Idee für eure Surflifebalance.

Ich glaub, jeder kann da seinen eigenen Weg finden und diesen immer wieder verändern. Ich hab noch tausend Ideen, wie ich meine Surflifebalance pushen könnte. Und du?