Wir hatten über den gesamten Sommer die Möglichkeit den Skymonkey Windtrainer 2.3* mit Bar zu testen und haben euch einen ausgiebigen Testbericht verschafft!

Flugeigenschaften

Der Skymonkey Windtrainer ist ein sehr angenehm zu fliegender Trainerkite mit hervorragenden Eigenschaften für Einsteiger.

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Die Drehgeschwindigkeit liegt im mittleren Segment, sodass Einsteiger hier nicht überfordert werden und der ein oder andere Lenkfehler gut verziehen wird. Dennoch dreht er auch für fortgeschrittene Kiter schnell genug, sodass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt. Besonders positiv hervorzuheben ist hier, dass der Kite vom Drehverhalten einem Tubekite sehr ähnelt und sich somit hervorragend als Trainerkite zur Vorbereitung auf das Kitesurfen eignet!

Wer möchte, der kann seinen Skymonkey auch mit Handles fliegen! So lässt sich der Kite noch präziser Steuern und bietet eine tolle Abwechslung. Die Bar ist ebenfalls kompatibel mit einigen 4-Leiner Handlekites von anderen Herstellern.

Wir haben den Skymonkey nach erfolgreichen Tests am Meer auch fleißig in Bayern getestet. Selbst bei extrem böigen Wind bleibt der Kite immer stabil am Himmel und lässt den Einsteiger stets die Kontrolle behalten.
Die Zugkraft ist im unteren bis mittleren Bereich eher moderat und nicht überfordernd. Im oberen Windbereich lassen sich aber auch ein paar Spuren in den Sand ziehen 😉

Verarbeitung

Der Skymonkey kommt in einer einfachen aber robusten Bauweise.

Das Tuch ist selbst für einen Trainerkite recht dick, sodass selbst grobe und heftige Abstürze problemlos überstanden werden. Die Leinen sind ausreichend dick und selbst über der offiziellen Windrange-Angabe hatten wir keine Probleme mit den Leinen. Die Waageleinen sind alle geknotet.
Die Bar ist sehr einfachund solide gehalten und passt auch an andere 4-Leiner Schirme Der Grip ist schmutzunanfällig aber könnte in Verbindung mit Wasser ein wenig griffiger sein. Einziger wirklich kleiner Negativpunkt an der Bar: wir hätten uns hier ein paar Gummibänder gewünscht, die verhindern, dass sich die Leinen im aufgewickelten Zustand von der Bar abrollen können. Hier haben wir uns dann immer mit der Handschlaufe behelfen können.

Das ist aber wirklich Kritik auf hohem Niveau und ändert nichts daran, dass man hier einen wirklich tollen Trainerkite für einen sehr fairen Preis bekommt!

Insgesamt können wir sagen, dass wir sehr viel Spaß bei unseren Tests mit dem Skymonkey Windtrainer hatten und ihn auch schon genutzt haben, um den ein oder anderen etwas näher zum Kitesurfen zu bringen. Denn wie wir euch schon in diesem Artikel mitgeteilt haben, ist es unglaublich sinnvoll, schon als Einsteiger vor der ersten Kitestunde einen Trainerkite zu besitzen und zu fliegen. Der Skymonkey ist dafür geeignet. Trotzdem ist zu bedenken, dass der Skymonkey nicht mit einem Kitetrapez geflogen werden kann. Das bedeutet ihr habt nur die Bar so in der Hand, wie ihr es auf dem Bild oben seht. Für das Handling und das Gespür bringt euch das Fliegen auf jeden Fall weiter, aber wenn ihr quasi das Kitesurfen exakt simulieren wollt, dann sollte man eventuell auf einen Trainerkite zurückgreifen, der einen Chickenloop an der Bar involviert hat. Da können wir den HQ Rush Pro School* empfehlen. Jedoch ist dieser auch deutlich teurer und es wird eben auch ein Trapez benötigt, das Kiteanfänger oftmals noch nicht haben. 

Von daher: macht ihr am Anfang mit dem Skymonkey nichts falsch, könnt an windigen Tagen immer auf einem freien Feld üben und auch sonst spaßige Sachen auf dem Wasser anstellen. ( So geschehen und gesehen bei Robert, der einfach mal versucht hat mit dem Skymonkey raften zu gehen #packrafting) 

Bist du schonmal einen Trainerkite geflogen und was sind deine Erfahrungen damit?

Schreibs gerne in die Kommentare 🙂